Workshopangebot

Workshop 1 | 09:00–10:30

Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Adipositas
Andreas Herdt (Adipositaschirurgie-Selbsthilfe Deutschland e.V.)

Was Patienten (wirklich) wollen
Endlich … ein Arzt, der sie versteht

Patient und Behandler begegnen sich in der Regel in einem professionellen Setting:
Die zur Verfügung stehende Zeit ist knapp, die Patienten sind unsicher oder gar ängstlich.

Der Fokus liegt dann schnell auf dem vordergründigen Problem und dazu passenden Therapieoptionen,
aber die wünschenswerte Gesprächsqualität wird nicht erreicht.
Im schlimmsten Fall wird der Elefant im Raum von keinem der Anwesenden erwähnt.

Wir wollen einen Einblick in das Seelenleben der Patienten geben,
zu tiefergehenden Gesprächen ermutigen und praktische Hilfestellungen dazu an die Hand geben.

Co-Pilot Selbsthilfe
Besser miteinander als getrennt

Patienten, Behandler und die Selbsthilfe befinden sich in einer Dreierbeziehung.
Oft wissen die letztgenannten nur wenig voneinander – statt zusammen wird parallel gearbeitet, wenn nicht sogar gegeneinander.

Wir wollen an konkreten Beispielen zeigen, wie eine gute und im Interesse der Patienten liegende Zusammenarbeit von Selbsthilfe und Behandlern aussehen kann und zu einer intensiveren Kooperation aufrufen. Zugleich wollen wir die Rahmenbedingungen diskutieren, die eine solche Partnerschaft ermöglichen, ohne einem der Partner dabei zu schaden.

Workshop 2 | 09:00–10:30

VDD/ Ernährung

Digitale Dokumentation – Ein Entwurf für die digitale & analoge Ernährungsberatung nach G-NCP

Referent:
Marco Meloni
Diätassistent /cand. B.Sc. Diätetik
Hochschule Neubrandenburg

Doris Steinkamp
Diätassistentin/ EB/DGE

45 Minuten

Workshop der bariatrische Patient

Referent:
Lars Selig, M.Ed.
Universitätsklinikum Leipzig – Ernährungsmedizin

45 Minuten

Workshop 3 | 11:00–12:30

Psychosoziale Aspekte der Adipositas-Chirurgie?
Astrid Müller (Hannover)

Der Workshop adressiert psychosoziale Aspekte bei Adipositaschirurgie mit besonderem Fokus auf der präoperativen psychosozialen Evaluation und dem postoperativen Verlauf hinsichtlich Essstörungen, Depression, Selbstschädigung und Cross-Addiction.

Workshop 4 | 11:00–12:30

Interkulturelles Einkaufstraining für Familien
Susanna Wiegand (Berlin)

Die Ernährung von Familien ist ein zentraler Aspekt des Lifestyle. Einerseits sind Familienmahlzeiten stark kulturell geprägt, andererseits ist die Lebensmittelauswahl von Angebot, Preis und sozialem Stellenwert abhängig.

Der interaktive Workshop soll Möglichkeiten aufzeigen, in einem partizipativen Ansatz diese Aspekte in der Ernährungsschulung zu implementieren.

Eigene Fallbeispiele können sehr gerne mitgebracht werden.

Workshop 5 | 11:00–12:30

Versorgungskonzepte in der Evaluation

BARMER  Konzept WL
Birgit Schilling-Maßmann (Tecklenburg)
– Inhalte & Erfahrungen

Ursula Marschall (Wuppertal)
– Evaluation

AOK Plus Konzept Sachsen / Thüringen
Sarah Victoria Frenzel (Leipzig)
– Evaluation des Leipziger Adipositas am Universitätsklinikum Leipzig

Susan Vogl (Dresden)
– Evaluationskonzept der AOK Plus

Innovationsfondsprojekt ACHT

Martin Fassnacht (Würzburg)
– Evaluationskonzept & Herausforderungen des Innovationsfonds

Thomas Horbach (Fürth)
– Versorgungskonzept der ACHT-Studie in der Praxis

BodyMed – Formulakonzept als „besondere Versorgung”

N.N.
– Evaluationskonzept & erste Ergebnisse aus Sicht der DAK

Zanadio – Digitale Adipositas-Therapie

Henrik Emmert (Hamburg)
– Evaluationskonzept einer DIGA