
EASO Participant Information
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Workshops
Workshops are an integral part of the DAG Obesity Congress 2026 and provide an opportunity to explore selected topics in greater depth in a practice-oriented and interactive setting.
Participation in workshops requires separate registration and, in some cases, an additional fee. The number of participants is limited.
Workshop Day
All workshops will take place on 23 September 2026.
Please note that on this day, only workshops and additional certified formats are scheduled. The scientific lecture programme will take place on the following days of the congress.
Focus and format
The workshops are designed to be highly interactive and practice-oriented. Depending on the topic, they may include case discussions, hands-on sessions, group work, or methodological training. The aim is to facilitate direct exchange between participants and experts and to enable practical application of the content in clinical and scientific practice.
Registration and participation
Workshop registration is carried out via the online registration system of the congress. Participation is only possible in combination with a valid congress registration.
Due to the limited number of places, early registration is recommended.
Note for EASO participants
Please note that the workshops will be held in German. If you are interested in participating, please contact the congress office.


Bitte beachten Sie: Diese Workshops finden auf Deutsch statt und erfordert eine separate Anmeldung bei der Registrierung.
Sollten Sie bereits angemeldet sein, können Sie zur Nachbuchung gerne eine Email an uns schreiben.
Mittwoch, 23. September 2026, 13:00-14:30 Uhr
Workshop 1 –
Ernährungstherapie in der Psychosomatik
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Der Workshop beleuchtet die Bedeutung der Ernährungstherapie im Kontext psychosomatischer Erkrankungen und zeigt auf, wie Essverhalten eng mit emotionalen und psychischen Prozessen verknüpft ist. Im weiteren Verlauf werden zentrale Zusammenhänge und Herausforderungen im Umgang mit Adipositas aus psychosomatischer Perspektive diskutiert. Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis für die Rolle der Ernährungstherapie im interdisziplinären Kontext zu fördern.
Bea Klos, Tübingen und Isabelle Mack, Tübingen
Workshop 2 –
Zentrale Hormonresistenz als mögliche pathophysiologische Erklärung für Herausforderungen bei Ernährungs- und Lebensstilinterventionen
Ca. 40% der Menschen, die einen Lebensstil‑ oder Ernährungswandel anstreben, erleben im Verlauf Schwierigkeiten oder langfristig keinen Erfolg. Häufig liegen diese Herausforderungen in begrenzten Selbstregulationsfähigkeiten, Unsicherheiten im Umgang mit der praktischen Umsetzung der Ernährungsumstellung, psychischer Belastung sowie in biologischen Gegenreaktionen des Körpers. In diesem Workshop beleuchten wir die Hormonresistenz als pathophysiologische Erklärung für eingeschränkte Einhaltung von Therapieplänen im Rahmen von Ernährungs‑ und Lebensstilinterventionen. Ziel ist es, eine sensibilisierte Haltung gegenüber den Belastungen von Betroffenen und Beratenden zu fördern und konstruktive, biologisch orientierte Lösungsansätze aufzuzeigen.
André Kleinridders, Potsdam und Rachel Lippert, Potsdam
Workshop 3 –
Spurenelemente bei Stoffwechselerkrankungen: Kennzahlen und Diagnostik
Die ICP-MS (Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry) stellt eine der leistungsfähigsten Methoden zur Spurenelementanalytik dar, da sie u. a. sehr niedrige Nachweisgrenzen und eine Multielementanalytik ermöglicht. Dies stellt einen entscheidenden Vorteil zur quantitativen Bestimmung von sowohl Spurenelementen als auch toxischen Metallen in unterschiedlichsten Matrizes (z. B. Blut, Urin, Umweltproben). Dies ermöglicht die Ermittlung von Referenzwerten sowie Biomonitoring essentieller und toxischer Elemente, um Mangelerscheinungen oder eine mögliche Belastung zu bewerten. In diesem Workshop wird dieses hochsensitive elementanalytische Verfahren im Rahmen des Routine-Leistungsspektrums von Präanalytik bis zur Ergebnisermittlung dargestellt.
Pierre Ullmann, Berlin; Kai Kappert, Berlin; Maria Maares, Potsdam
Workshop 4 –
Körperliche Aktivität und praktische Umsetzung in der Prävention und Therapie der Adipositas
In diesem Workshop geht es um körperliche Aktivität und die praktische Umsetzung in der Prävention und Therapie der Adipositas. Im Fokus steht die Frage: Welche Intervention passt zu wem? Und wie findet man einen Einstieg. Damit soll praxisrelevantes Wissen vermittelt werden, das sofort angewendet werden kann – individuell, motivierend und realistisch.
Christine Joisten, Köln
Mittwoch, 23. September 2026, 15:00-16:30 Uhr
Workshop 5 –
Motivational Interviewing (MI)
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Dieser praxisorientierte Workshop vermittelt die Grundprinzipien und zentralen Techniken des Motivational Interviewing (MI) im Kontext der Adipositasbehandlung. Die Teilnehmenden lernen unter anderem aktives Zuhören, Strategien zum konstruktiven Umgang mit Widerstand sowie das Erkennen und Fördern von Change Talk. In interaktiven Rollenspielen werden die Methoden direkt erprobt und reflektiert, um ihre Anwendung im klinischen Alltag zu stärken.
Martin Wannack, Berlin
Workshop 6 –
Schwierigkeiten in der Begleitung jugendlicher Patienten (Übergang ins Erwachsenenalter)
Workshop 7 –
Grundlagen der Ernährungstherapie bei Adipositas
Adipositas ist eine komplexe chronische Erkrankung. Das Handwerkszeug für die Therapie umfasst neben der reinen Ernährungsanalyse und -beratung vor allem auch eine verhaltenstherapeutische Intervention, die mit der adäquaten Ansprache und Anamnese beginnt, spezielle Gesprächstechniken erfordert, die individuellen Voraussetzungen in den Fokus stellen muss, Beratung zur Bewegungssteigerung und ggf. psychologischen Intervention umfasst und moderne pharmakologische Optionen berücksichtigen sollte.
Diana Rubin, Berlin
Workshop 8 –
Das Adipositas-Paradox oder doch Paradigma? Wenn Übergewicht schützt und wie damit umgehen
Erhöhtes Körpergewicht gilt gemeinhin als Risikofaktor – doch epidemiologische Daten zeigen ein überraschendes Bild: Bei bestimmten Erkrankungen und im Alter erscheint dieser Zusammenhang nicht mehr nachweisbar, mitunter zeigen sich sogar besser Überlebenschancen mit Adipositas als für Normalgewichtige. In diesem interaktiven Workshop beleuchten wir gemeinsam die wissenschaftliche Evidenz hinter dem Adipositas-Paradox, diskutieren methodische Fallstricke und fragen kritisch: Was bedeutet dieses Phänomen für unsere klinische Praxis und Beratung?
Wolfram Döhner, Berlin

